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Betrugsverdacht: Durchsuchungen in hessischen Coronatestzentren

Montag, 4. Oktober 2021

/picture alliance, Swen Pförtner

Kassel/Baunatal – Polizei und Staatsanwaltschaft in Kassel ermitteln wegen des Verdachts des gewerbs­mäßigen Betrugs gegen den Inhaber von zwei Coronatestzentren in Kassel und Baunatal.

Wie die Ermittlungsbehörden heute in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, wurden in diesem Zusammenhang am vergangenen Freitag die zwei Testzentren sowie weitere Geschäfts- und Privaträume des Beschuldigten durchsucht.

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Der Mann wird demnach verdächtigt, für die Monate ab April 2021 Leistungen gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen in noch unbekannter Höhe zu Unrecht abgerechnet zu haben. Für die für April bis Juni 2021 abgerechneten Tests habe er von der Kassenärztlichen Vereinigung bereits einen mittleren sechsstelligen Betrag erhalten.

Den Anteil der mutmaßlich zu Unrecht abgerechneten Leistungen schätzen die Ermittler auf mindestens 52.000 Euro. Für diese Summe wurde ein sogenannter Vermögensarrest zur Sicherung von Forderungen gegen den Beschuldigten erlassen.

Die Auszahlung von weiteren Geldern für bereits in Rechnung gestellte Testleistungen ab Juli 2021 konnte den Angaben zufolge verhindert werden. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. © dpa/aerzteblatt.de

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