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Hunderte Patienten von mutmaßlich falschen Impfungen betroffen

Dienstag, 5. Oktober 2021

Donauwörth – Die mutmaßlich falsch ausgestellten Impfbescheinigungen einer Hausarztpraxis im Land­kreis Donau-Ries sollen mehrere hundert Patienten erhalten haben. Dies sagten heute Vertreter des Land­ratsamtes, der Polizei und der Staatsanwaltschaft in Donauwörth.

Es gebe nach bisherigen Erkenntnissen einerseits Betroffene, die nur für einen Stempel im Impfbuch in die Praxis in Nordschwaben gegangen seien und keine Impfung bekommen hätten. Andererseits gebe es Pa­tienten, die davon ausgegangen seien, korrekt geimpft worden zu sein, obwohl dies wohl nicht der Fall gewesen sei.

Wie Landrat Stefan Rößle (CSU) betonte, hat seine Behörde dem Mediziner mittlerweile untersagt, die Praxis wieder zu öffnen. „Die Praxis ist bis auf weiteres geschlossen“, sagte er.

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Der Hausarzt wird verdächtigt, seinen Patienten Impfausweise über Coronaimpfungen ausgestellt zu haben, ohne tatsächlich einen Impfstoff verabreicht zu haben.

Seit gestern werden Patienten des niedergelassenen Arztes getestet, ob sie ausreichend Antikörper ge­bildet haben. Mehr als 130 Männer und Frauen hätten am ersten Tag von dem Angebot der Kreisbe­hör­de bereits gemacht, hieß es. © dpa/aerzteblatt.de

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