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Ärzteschaft

BVKJ für Nachbesserung bei Vergütung für Corona- und Grippeimpfungen

Donnerstag, 7. Oktober 2021

/picture alliance, Oliver Berg

Köln – Eine aufwandsgemäße Vergütung für Corona- und Grippeimpfungen hat der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) angeregt. „In unseren Praxen impfen wir STIKO-gemäß Kinder und na­türlich auch Erwachsene gegen Grippe und Corona“, sagte Thomas Fischbach, Präsident des BVKJ.

Dabei könnten beide Impfungen an einem Termin erfolgen. Ein zeitlicher Abstand von zwei Wochen zwischen der Corona- und der Grippeimpfung sei „nicht nötig“, spo Fischbach. Das Impfen sei somit unkompliziert.

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Dennoch fehle es zum Teil noch an der Impfbereitschaft. Zwar habe der STIKO-Vorsitzende Thomas Mer­tens betont, wie wichtig das lange persönliche Gespräch für die Impfbereitschaft sei. Diese Aufklä­rungs­leistung muss dann aus Sicht des BVKJ auch adäquat honoriert werden.

Fischbach zufolge gibt es derzeit für die im Schnitt etwa zehn Minuten dauernde Corona-Impfaufklärung und die Verabreichung der Impfung insgesamt 20 Euro. Das aufwendige Einladungsmanagement und die Impfstoffbeschaffung seien noch nicht berücksichtigt. Eine Praxisstunde koste aber circa 180 Euro.

Impfberatung sei unter den jetzigen Bedingungen für die impfende Praxis ein Minusgeschäft. „Das kann nicht so bleiben. Wir fordern daher die Politik auf, dass diese so wichtige Leistung adäquat honoriert wird.“ © EB/aerzteblatt.de

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