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Ausland

Moderna will mRNA-Impfstoffe in Afrika herstellen

Donnerstag, 7. Oktober 2021

/picture alliance, Peter Endig

Kapstadt – Der Impfstoffhersteller Moderna will mRNA-Impfstoffe in Afrika herstellen. Man wolle eine Anlage zur Produktion von Arzneimitteln bauen, in der jährlich bis zu 500 Millionen Impfstoffdosen her­gestellt, abgefüllt und verpackt werden können, teilte Moderna heute mit.

Die US-amerikanische Firma wolle 500 Millionen Dollar (432 Millionen Euro) in die Anlage investieren. Der Standort sei noch nicht ausgewählt.

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Im August hatte der deutsche Impfstoffhersteller Biontech angekündigt, man werde Malaria- und Tuber­kuloseimpfstoffe in Afrika herstellen und prüfe dazu den Aufbau nachhaltiger Produktionsmöglich­keiten in Ruanda und Senegal. Ende 2022 sollen klinische Studien für die mRNA-Impfstoffe beginnen.

Auch in Südafrika soll nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit Hilfe eines Konsor­tiums ein Zentrum zur Herstellung von mRNA-Impfstoffen entstehen. In dem Land am Südzipfel des Kon­tinents sollen Coronaimpfstoffe innerhalb von neun bis zwölf Monaten produziert werden. Bislang im­por­tiert Afrika den Großteil aller Impfstoffe. © dpa/aerzteblatt.de

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