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Leopoldina-Chef: Nobelpreise belegen gute Forschung in Deutschland

Donnerstag, 7. Oktober 2021

Gerald Haug, Präsident der Leopoldina. /picture alliance, Markus Scholz, Leopoldina

Halle – Der Präsident der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, Gerald Haug, sieht in den jüngsten Nobelpreisen für deutsche Forscher Belege für die gute Grundlagenforschung in Deutschland.

„Aber es ist natürlich auch eine ganz große Auszeichnung für die Max-Planck-Gesellschaft“, sagte Haug bei MDR Aktuell heute.

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Der Chemiker Benjamin List, Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr, und der Meteorologe Klaus Hasselmann, langjähriger Direktor am Max-Planck-Institut für Meteo­rologie in Hamburg, erhalten in diesem Jahr die Nobelpreise für Che­mie und Physik.

Haug, selbst Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz, sagte, es sei kein Zufall, dass in den vergangenen beiden Jahren vier Wissenschaftler der Forschungsorganisation ausgezeichnet wurden.
Rah­menbedingungen wie wissenschaftliche Freiheit und Zeit, über die Forschung nachzudenken, seien in der Max-Planck-Gesellschaft „mit am besten geregelt“, sagte er.

Der 53-jährige Klimaforscher, Geologe und Ozeanograph wurde kurz vor dem Ausbruch der Corona­pan­demie in Deutschland ins Amt der Leopoldina eingeführt. Diese berät die Politik unabhängig und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse zu gesellschaftlich relevanten Themen.

Die Spannbreite reicht von ethischen Fragen in der Medizin bis hin zur Digitalisierung. Der Akademie gehören rund 1.600 Wissen­schaftler an, darunter einige Nobelpreisträger. © dpa/aerzteblatt.de

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