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Neuer Krankenhaus­entgeltkatalog für Psychiatrie und Psychosomatik beschlossen

Montag, 11. Oktober 2021

Berlin – GKV-Spitzenverband, Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) und Verband der Privaten Kran­ken­versicherung (PKV) haben für das Jahr 2022 den pauschalierenden, tagesbezogenen Entgeltkatalog für psy­chiatrische und psychosomatische Einrichtungen (PEPP-Entgeltkatalog 2022) vereinbart.

Für die Erarbeitung des Katalogs nutzten die Beteiligten diesmal ein angepasstes Verfahren, um die Aus­wirkungen der Coronapandemie auf die Leistungs- und Kostendaten abbilden zu können.

Der PEPP-Katalog wurde durch das von den Partnern der Selbstverwaltung gemeinsam getragene Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus (InEK) auf der Grundlage von Fallkostendaten von Krankenhäusern weiterentwickelt.

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Neu ist, dass Behandlungsfälle von COVID-19-Patienten mit einem erhöhten Aufwand im neuen Entgelt­system in einer verbesserten Differenzierung höher bewerteten Fallgruppen zugeordnet werden.

Weiterhin wurden die dazugehörigen, moderat angepassten Kodierrichtlinien (DKR-Psych) beschlossen. Darüber hinaus entspricht der PEPP-Katalog 2022 im Ergebnis weitgehend dem Katalog des Vorjahres.

Die Selbstverwaltungspartner haben ebenfalls die Kodierrichtlinien (DKR) für das System der diagnose­bezogenen Fallpauschalen (DRG), Version 2022 vereinbart und die darin erstmalig die Entscheidungen des Schlichtungsausschusses zu Kodierfragen (§19 KHG) aufgeführt.

Bei dem für das kommende Jahr geltenden Fallpauschalenkatalog für nicht-psychiatrische Leistungen (DRG-Katalog) laufen die Verhandlungen derzeit noch. © hil/sb/aerzteblatt.de

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