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Ausland

Schwerste Coronawelle seit Pandemiebeginn trifft Norden Syriens

Freitag, 15. Oktober 2021

Sanitäter transportieren die Leiche eines Mannes, der an Komplikationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Krankenhaus der Syrian American Medical Society (SAMS) gestorben ist./dpa, Anas Alkharboutli

Damaskus – Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnt angesichts stark steigender Coronazahlen im Norden Syriens vor einem Zusammenbruch des Gesundheitssystems.

Der Vorrat an Sauerstoff und COVID-19-Tests übersteige den Bedarf der Menschen in der Region bei weitem, teilte die Organisation gestern mit. Es handle sich derzeit um den schwersten Coronaausbruch seit Beginn der Pandemie.

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Die Sterberate liege deutlich höher als bei den vorherigen Wellen. Das ohnehin schwer angeschlagene Gesundheitssystem des Bürgerkriegslandes ist Ärzte ohne Grenzen zufolge mit der aktuellen Situation überfordert.

Allein im Nordwesten des Landes habe sich die Anzahl der registrierten Fälle im September mit 73.000 Neuinfektionen im Vergleich zum Vormonat mit 39.000 Fällen fast verdoppelt. Die tatsächlichen Zahlen könnten allerdings deutlich höher liegen, da die Testmöglichkeiten begrenzt sind.

Von den rund vier Millionen Einwohnern im Nordwesten Syriens seien bislang lediglich drei Prozent vollständig geimpft. © dpa/aerzteblatt.de

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