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Initiative spricht sich für Innovationskabinett aus

Freitag, 15. Oktober 2021

/m.mphoto,stock.adobe.com

Berlin – Eine Initiative von Spitzenorganisationen und -verbände aus Wissenschaft und Wirtschaft hat Bund und Länder dazu aufgerufen, in der nächsten Legislaturperiode den Ausbau des Wissen­schafts- und Innovationssystems in Deutschland zeitnah weiter voranzutreiben. Die Erfolgsgeschichte von Biontech zeige, welche Höchstleistungen in Deutschland in Extremsituationen erbracht werden könnten, heißt es dazu in einem jetzt veröffentlichten Positionspapier.

Was hier funktioniert habe, funktioniere jedoch leider keineswegs immer. „Tatsächlich ist Biontech ein Ausnahmebeispiel – und verweist damit auf Defizite im Normalbetrieb der deutschen Wissenschafts- und Innovationslandschaft“, so die Unterzeichner.

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Ihnen zufolge wird die Bewältigung der großen Herausforderungen – etwa Gesundheit, Nachhaltigkeit, Klimaschutz, Mobilität, Energieversorgung, Digitalisierung oder Ernährung – nur gelingen, wenn Wissen­schaft und Wirtschaft, unterstützt von einer agilen Verwaltung, in einem exzellenten Innovationsökosys­tem gemeinsam Lösungen entwickeln und zur Anwendung bringen.

Um das zu erreichen, schlagen die Spitzenorganisationen und -verbände eine Reihe von Maßnahmen vor. Deutschland brauche eine starke und verlässliche öffentliche Finanzierung von Wissenschaft und Inno­vation. „Deutschland muss das 3,5-Prozent-Ziel für Forschungs- und Entwicklungsausgaben am Brutto­inlandsprodukt (BIP) bis 2025 erreichen“, heißt es in dem Positionspapier.

Darüber hinaus lautet eine weitere zentrale Forderung der Spitzenorganisationen und -verbände, ein „Innovationskabinett“ ins Leben zu rufen. Dieses vom Kanzleramt geführte Gremiums müsse für eine ressortübergreifende Innovationsstrategie mit klaren Missionen und daraus abgeleiteten, messbaren Zielen verantwortlich sein.

Zudem müsse die Verantwortung für die Umsetzung politisch klar geregelt sein. Statt einer Vorfestle­gung auf bestimmte Maßnahmen bedürfe es eines offenen Ansatzes für unterschiedliche Lösungswege, erklären die Unterzeichner des Positionspapiers. © hil/sb/aerzteblatt.de

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