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Mexikos Präsident wirft WHO „Untätigkeit“ bei Zulassung von Coronaimpfstoffen vor

Mittwoch, 20. Oktober 2021

/desertsands, stock.adobe.com

Mexiko-Stadt – Mexikos linksgerichteter Präsident Andrés Manuel López Obrador hat die Weltgesund­heits­­orga­nisation WHO für ihr Vorgehen beim Zulassen von Coronaimpfstoffen kritisiert. „Sie brauchen jetzt schon ziemlich lange (...), ich nenne das eher Untätigkeit“, sagte López Obrador gestern.

Er dringe nun bereits seit einer Woche darauf, dass die WHO endlich grünes Licht für das russische Mittel Sputnik V und das chinesische Cansino gebe. Beide Vakzine werden bereits in Mexiko verabreicht. Das chinesische Mittel wird sogar in Mexiko produziert, auch die Produktion von Sputnik ist geplant.

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Solange die WHO jedoch nicht ebenfalls ihren Segen gegeben hat, haben mit diesen Impfstoffen geimpf­te Mexikaner weiterhin Schwierigkeiten bei der Einreise in die USA. Die WHO empfielt bislang lediglich Zulassungen der Mittel von Biontech/Pfizer, Moderna, der chinesischen Stoffe Sinovac und Sinopharm sowie mehrerer Versionen des von Astrazeneca entwickelten Vakzins.

Vergangene Woche teilte die Organisation mit, dass sie das Verfahren für Sputnik V, das Anfang des Jahres wegen „einiger rechtlicher Formalitäten“ ausgesetzt worden war, bald wieder aufnehmen werde. © afp/aerzteblatt.de

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