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Anklage gegen Betreiber von Coronatestcenter erhoben

Mittwoch, 20. Oktober 2021

Bochum – Die Staatsanwaltschaft Bochum hat Anklage gegen zwei Männer wegen Betruges in Coro­na­test­centern erhoben. Wie die Behörde heute mitteilte, soll durch falsche Abrechnungen ein Schaden von mindestens 25 Millionen Euro verursacht worden sein.

Recherchen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung hatten den Fall aufgedeckt. Die Reporter hatten vor den Centern des Unternehmens die Kunden gezählt – viel weniger, als zur Abrechnung gebracht worden wa­ren.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, soll der Geschäftsführer zwischen März und April „jeweils das Viel­fache der tatsächlich durchgeführten Tests abgerechnet haben, nachdem er erkannt haben soll, dass es im Rahmen der Abrechnung aufgrund der pandemiebedingten Besonderheiten unmittelbar keiner Nach­weise für die tatsächliche Erbringung der Testungen bedurfte“.

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Zudem soll er die einzelnen Tests unter anderem zu einem höheren Preis als gerechtfertigt abgerechnet haben. „Ferner soll er Sachkosten in einer Höhe mitgeteilt haben, die ihm tatsächlich gar nicht entstan­den sein sollen.“ Dem zweiten Beschuldigten wird Beihilfe zum Betrug zur Last gelegt. © dpa/aerzteblatt.de

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