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Weniger Schadstoff­belastungen für Kinder nachgewiesen

Donnerstag, 21. Oktober 2021

/tunedin, stockadobecom

Düsseldorf – Kinder sind nach einer Langzeitstudie des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) heute weni­ger Schadstoffbelastungen ausgesetzt als noch vor einigen Jahren.

Die im Urin von Kindern gemessenen Schadstoffe haben demnach innerhalb von zehn Jahren teils deut­lich abgenommen und liegen zunehmend in niedrigen, gesundheitlich unbedenklichen Konzentrationen vor, wie das Umweltministerium heute in Düsseldorf mitteilte.

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Für die Studie hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) Urinproben von Kita-Kindern aus NRW auf Schadstoffe untersucht, die teilweise in Spielwaren und Kosmetika eingesetzt werden. Im ersten Untersuchungszeitraum 2011/12 fanden die Fachleute bei einigen Proben zum Beispiel erhöhte Werte für bestimmte Weichmacher.

Nachdem der Einsatz dieser Stoffe 2015 durch gesetzliche Regelungen stark eingeschränkt worden sei, sei die entsprechende Belastung erheblich zurückgegangen. Gleiches gelte für bestimmte Parabene, die seit 2014 nicht mehr als Konservierungsstoffe in Kosmetika zugelassen seien.

„Die Untersuchungen zeigen, dass die von der Europäischen Union und dem Bund getroffenen Einsatz­verbote für bestimmte Stoffe greifen“, sagte NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). „Dieser eingeschlagene Weg muss fortgesetzt werden.“ © dpa/aerzteblatt.de

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