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Neue Beobachtungsstation für Notfallpatienten am Uniklinikum Leipzig

Freitag, 22. Oktober 2021

Uniklinikum Leipzig /Maybaum

Leipzig – Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) hat eine neue Station eingerichtet, in der Notfallpa­tienten insbesondere mit kardiologischen Verdachtsdiagnosen kurzzeitig betreut und überwacht werden können.

Dafür hat das UKL die bisherige Beobachtungsstation der Zentralen Notfallaufnahme mit einer neu geschaffenen speziellen Herzüberwachungsstation (Coronary Care Unit) zusammengeführt. Auch die rund um die Uhr besetzte Brustschmerzambulanz zieht aus der Notaufnahme auf die neue Station, so dass eine umfassende Versorgung von Notfallpatienten mit Herzbeschwerden an einem Ort erfolgen kann.

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„Wir schaffen so ein neues Angebot für unsere Notfallpatienten, das gleichzeitig sowohl die Versorgung in der Notfallmedizin in der Kardiologie verbessert, als auch unsere Zentrale Notaufnahme, die die ein­zige Notfallaufnahme in der Stadtmitte ist, entlastet“, sagte Christoph Josten, Medizinischer Vorstand des UKL.

„Zahlreiche Patienten, die in unsere Notfallaufnahme kommen, klagen über Herz-Kreislauf-Probleme, Brustschmerzen oder andere Beschwerden, die auf Herzprobleme hindeuten könnten“, ergänzte Ulrich Laufs, Direktor der Uniklinik für Kardiologie. Oft stehe der Verdacht eines Herzinfarkts im Raum.

In der auf Schmerzen im Brustkorb spezialisierten Brustschmerzambulanz werde dieser schnell und um­fassend abgeklärt. „Dazu gehört auch eine anschließende Überwachung im Sinne einer Intensivsta­tion“, so Laufs. Nötig sei dies aber nicht nur bei Patienten mit Herzinfarkt, sondern auch bei akuter Herzinsuffi­zienz, Herzrhythmusstörungen und verschiedenen anderen Herzerkrankungen.

„Bisher erfolgte diese Versorgung oftmals in den Räumen der Notfallaufnahme oder auf einer Intensiv­station, was dort Kapazitäten und Betten gebunden hat, die nun für die Behandlung anderer Patienten bereitstehen“, hieß es aus dem UKL. Die neue Station bietet acht Zweibett-Patientenzimmer und zwei Einzel-Isolierzimmer mit eigenem Bad und speziellen Monitorsystemen sowie zwei Untersuchungsräume in der Brustschmerzambulanz. © hil/aerzteblatt.de

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