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Vermischtes

Bündnis sieht grundlegenden Reformbedarf des Gesundheitssystems

Freitag, 22. Oktober 2021

/Kateryna_Kon, stock.adobe.com

Berlin – Das deutsche Gesundheitssystem ist schlechter als sein Ruf, findet ein breites Bündnis von Be­trof­fe­nen, Angehörigen, Pflegenden, Ärzten, Forschenden, Akteuren im Gesundheitssystem und Mitglie­dern der Zivilgesellschaft – und hat deshalb konkrete Verbesserungsvorschläge erarbeitet.

Besondere Zielsetzungen sind dabei die Verbesserung der Patientensicherheit und der Infektionsschutz. In einem gemeinsamen Appell hat das Bündnis die künftige Regierung aufgefordert, die dringend erfor­derli­chen Reform des Gesundheitssystems zügig anzugehen.

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Der Appell nennt zwölf Handlungsfelder für Reformansätze, von der Überwindung ökonomischer Fehlan­reize im Gesundheitswesen, insbesondere an den Sektorengrenzen und bei der Versorgungssteuerung über die Digitalisierung bis hin zur Abschaffung von Barrieren für die Forschung.

„Der Mythos, dass Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme der Welt hat, ist lebensgefährlich“, erklärte Konrad Reinhart, Vorsitzender der Sepsis-Stiftung. „Denn er verhindert dringend notwendige Refor­men.“

Dabei sei das Risiko, an Mängeln des deutschen Gesundheitssystems zu versterben, größer als die Gefahr durch COVID-19 – und das jedes Jahr. Beispiele hierfür wären etwa die unzureichende Patientensicherheit beim Herzinfarkt oder eine zu spät erkannte Sepsis. © hil/sb/aerzteblatt.de

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