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Politik

Quarantäne in Bayern wird wieder verlängert

Dienstag, 2. November 2021

/Anna Lurye, stock.adobe.com

München – In Bayern gelten wieder verlängerte Coronaquarantänezeiten. Enge Kontaktpersonen eines mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Menschen müssen vom 2. November an wieder mindestens sieben Tage isoliert leben, bevor sie sich mit einem PCR- oder Antigenschnelltest freitesten können.

Auch dürfen sie keine typischen Krankheitszeichen für COVID-19 haben. Bisher war das Freitesten nach fünf Tagen Quarantäne möglich. Als Gründe für die strengeren Regeln wurden unter anderem die sprunghaft gestiegenen Infektionszahlen genannt.

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Zudem habe sich bei einer Quarantänedauer von fünf Tagen gezeigt, dass sich die Infektionsketten häu­fig nicht unterbrechen ließen, heißt in der neuen Allgemeinverfügung. „Dies ist darin begründet, dass häu­fig Infektionen erst nach dem fünften Tag oder später nachgewiesen werden können.“ Die Inkuba­tionszeit betrage bis zu 14 Tage.

In Regionen mit vielen Infektionen könne die zuständige Kreisverwaltungsbehörde auch von den Vor­ga­ben abweichen, hieß es. Die Quarantänedauer von engen Kontaktpersonen dürfe etwa per Allgemein­verfügung verlängert werden. „Dies kann beispielsweise durch das Entfallen der Möglichkeit der vor­zeitigen Freites­tung aus der Quarantäne für enge Kontaktpersonen erfolgen.“

Für vollständig Geimpfte und Genesene mit einer Impfung, die mittels PCR-Methode positiv auf das Virus getestet wurden, ist nun ebenfalls eine mindestens siebentägige Quarantäne vorgeschrieben. Erst dann sei ein Freitesten möglich, insofern sie keine Symptome hätten. © dpa/aerzteblatt.de

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