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Diagnosehäufigkeit von Adipositas steigt bei alten Menschen

Donnerstag, 4. November 2021

/David Fuentes, stock.adobe.com

Berlin – In höheren Altersgruppen gibt es in Deutschland einen starken Anstieg in der Diagnosehäufig­keit von Adipositas. Das zeigt eine Datenauswertungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Ver­sorgung (Zi) für den Zeitraum 2009 bis 2018.

Demnach gab es bei Hochaltrigen im Alter von 85 bis 89 Jahre eine Steigerung um 80 Prozent. Bei den Frauen stieg die Prävalenz von 8,3 auf 14,8 Prozent, bei den Männern verdoppelte sie sich von 6,4 auf 12,9 Prozent.

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Bei Kindern und Jugendlichen, die seit vielen Jahren besonders im Fokus von gesundheitlicher Aufklä­rung und präventiven Maßnahmen stehen, scheint sich die Diagnosehäufigkeit von Adipositas allmählich zu verlangsamen, schreibt das Zi.

2018 wurde den Daten zufolge bei 4,6 Prozent der Mädchen und 4,7 Prozent der Jungen im Alter von drei bis 17 Jahren Adipositas diagnostiziert. Im Vergleich zu 2009 entspricht dies einem Anstieg von acht Pro­zent bei Mädchen (2009: 4,3 Prozent) und 15 Prozent bei Jungen (2009: 4,1 Prozent).

Auffällig ist dem Zi zufolge die räumliche Variation bei der Adipositasprävalenz. Diese ist in den östli­chen Bundesländern grundsätzlich höher.

Die aktuelle Analyse erfolgte mit Daten aus der Zeit vor der Coronappandemie. Inwieweit es pandemie­be­dingt zu einem weiteren Anstieg der Adipositasprävalenz komme, wofür sich bereits jetzt in der Ver­sorgung erste Hinweise verdichteten, könne erst in zukünftigen Analysen untersucht werden, so das Zi. © may/EB/aerzteblatt.de

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