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Widerstand gegen Stellenabbau bei Fresenius Medical Care

Dienstag, 16. November 2021

/picture alliance, dpa, Arne Dedert

Bad Homburg – Arbeitnehmervertreter haben Widerstand gegen den geplanten Abbau von 5.000 Stellen beim Dialysekonzern Fresenius Medical Care (FMC) angekündigt.

„Unsere oberste Priorität gilt der Beschäf­tigungs­sicherung und der sozialen Sicherheit der Beschäftigten und ihrer Familien“, sagte Stefanie Balling, Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats bei FMC, gestern in Bad Homburg.

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Seit vergangener Woche lägen grobe Pläne und erste Maßnahmen für Deutschland vor. Der Gesamtbe­triebsrat sei aufgefordert worden, binnen einer Woche konkret Stellung zu nehmen. Dem werde man nicht nachkommen, da es kaum aussagekräftige Informationen gebe.

„Zeitlichen Druck und gar Ultimaten lehnen wir ab“, sagte Balling laut einer Mitteilung der Branchenge­werkschaft IG BCE. Zusammen mit der IG BCE verlange man Aufklärung zum neuen Betriebsmodell.

Die Fresenius-Tochter FMC hatte Anfang November ein Sparprogramm im Kampf gegen Kostendruck und die Folgen der Coronakrise angekündigt.

Geplant sind schlankere Strukturen und der Abbau von weltweit 5.000 Arbeitsplätzen. Damit will der Konzern die jährlichen Kosten bis 2025 um 500 Millionen Euro senken. Wie viele Jobs in Deutschland gestrichen werden sollen, teilte der Dax-Konzern nicht mit. © dpa/aerzteblatt.de

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