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Warnstreiks an Unikliniken in mehreren Bundesländern

Dienstag, 16. November 2021

/dpa, Paul Zinken

Berlin – Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft Verdi Mitarbeiter von Universitäts­kliniken in mehreren Bundesländern zu Warnstreiks aufgerufen. Nach Angaben der Gewerkschaft kamen diesem Aufruf heute unter anderem Beschäftigte in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Schleswig-Holstein nach.

An den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen traten heute Morgen rund 2.000 Tarifbeschäftigte in den Warnstreik. Beteiligen wollten sich Beschäftigte der sechs großen Unikliniken in Aachen, Bonn, Düssel­dorf, Essen, Köln und Münster. Beschäftigte der Universitätsmedizin in Kiel und Lübeck kamen am Mor­gen ebenfalls zu einem Warnstreik zusammen.

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Laut Verdi versammelten sich zu Beginn des Streiks rund 50 Mitarbeiter vor dem Haupteingang in Kiel. In Bayern waren die Belegschaften des Münchner Herzzentrums und fünf bayerischer Universitätskli­niken aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.

Mit den Warnstreiks will Verdi in der laufenden Tarifrunde Druck auf die Arbeitgeber machen. Nach bisher ergebnislosen Verhandlungen kommen Verdi und der Beamtenbund dbb am 27. und 28. November in Potsdam zur dritten Verhandlungsrunde mit der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL).

Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich. Außerdem sollen Auszubildende und Praktikanten monat­lich 100 Euro mehr bekommen. Die TdL wies die Forderungen bisher als unrealistisch zurück. © dpa/aerzteblatt.de

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