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Ärzteschaft

Ärztliche Digitalkompetenzen in Lehrkonzepte einbinden

Donnerstag, 18. November 2021

/leowolfert, stockadobecom

Düsseldorf – Zur Erlangung von ärztlichen Digitalkompetenzen braucht es ein „schlüssiges Gesamt­kon­zept“ vom Studium über die Weiterbildung bis hin zu Fortbildungsmaßnahmen. Das hat gestern Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes, im Rahmen der Fachmesse Medica betont.

Tobias Henke von der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) verwies in diesem Zusammenhang auf das entsprechende bvmd-Positionspapier. Er bekräftige die Forderung nach einer zügigen und konsequenten Umsetzung der im Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) formulierten Lehrinhalte zur digitalen Transformation.

Dies sei dringend notwendig, da der aktuelle Stand klar ausbaufähig sei, so Henke. Umfragen unter Medizinstudierenden hätten gezeigt, dass sich nur etwa zehn Prozent gut vorbereitet für den Umgang mit digitalen Tools und Strukturen fühlen.

Die Lehrinhalte zu digitaler Transformation müssten longitudinal in das Kerncurriculum integriert wer­den, forderte Henke. Einzelne und singulär für sich stehende Digitalisierungslehrblöcke seien nicht aus­reichend – vielmehr sollten allen ärztlichen Fachkompetenzen auch entsprechende digitale Kompeten­zen zugeordnet und strukturiert in das Curriculum einfließen.

Zudem sollten künftig interprofessionelle Lehrveranstaltungen im Kontext des Erwerbs digitaler Kompetenzen etabliert werden, so der Nachwuchsmediziner. Für eine zukunftssichere medizinische Versorgung sei die Verknüpfung von Interprofessionalität und Digitalisierung ein entscheidender Faktor. © aha/aerzteblatt.de

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