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Novavax beantragt EU-Zulassung für seinen Coronaimpfstoff

Mittwoch, 17. November 2021

/Jon Anders Wiken, stock.adobe.com

Den Haag – Der US-Pharmakonzern Novavax hat für seinen Coronaimpfstoff eine Marktzulassung in der Europäischen Union beantragt. Die in Amsterdam ansässige EU-Arzneimittelbehörde (EMA) teilte heute mit, sie habe bereits mit der Prüfung begonnen und werde aufgrund eines beschleunigten Verfahrens voraus­sichtlich schon in „einigen Wochen“ eine Entscheidung bekanntgeben.

Bei dem Vakzin handelt es sich um einen sogenannten Totimpfstoff, der für die Immunisierung also abge­tö­tete Bestandteile des neuartigen Coronavirus enthält.

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Anders als die Hersteller Biontech/Pfizer und Moderna, die ihre Coronaimpfstoffe auf Grundlage der neu­artigen mRNA-Technologie herstellen, setzt Novavax also auf eine recht traditionelle Methode. Damit stößt das Mittel bei Menschen auf Interesse, die Vorbehalte gegen eine Immunisierung mit mRNA-Vakzinen oder Vektorimpfstoffen wie denen von Astrazeneca und Johnson & Johnson haben.

Novavax verwendet für sein Vakzin das sogenannte Spikeprotein von SARS-CoV-2 und reproduziert die­ses massenhaft in Insektenzellen. Das menschliche Immunsystem bildet nach der Impfung damit Anti­körper gegen das Protein und kann so eine COVID-19-Erkrankung abwehren. Weil der Impfstoff sich – anders als beispielsweise das Biontech-Pfizer-Vakzin – bei Kühlschranktemperatur lagern lässt, gilt das Mittel als Hoffnungsträger für ärmere Länder. © afp/aerzteblatt.de

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