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Telematik­infrastruktur: KV Bayerns startet Online-Petition

Freitag, 19. November 2021

/blende11.photo, stock.adobe.com

München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns setzt sich dafür ein, dass Anwendungen inner­halb der Telematikinfrastruktur (TI) nur dann verpflichtend eingeführt werden, wenn sie ausreichend getestet sind.

„Prozesse wie das Ausstellen eines Rezepts oder die Krankschreibung, die in Arztpraxen bundesweit mil­lio­­nenfach pro Jahr ausgeführt werden, sind als digitale Verfahren zum Scheitern verurteilt, wenn sie nicht hinlänglich erprobt wurden und vollkommen fehlerfrei und zügig ablaufen“, hieß es aus dem Vor­stand der KV – das sind Wolfgang Krombholz, Pedro Schmelz und Claudia Ritter-Rupp.

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Sie erklärten aber, die KV befürworte eine Digitalisierung im Gesundheitssystem, „die verantwortungsvoll und sicher, mit nachhaltigem Nutzen für die Patientenversorgung betrieben wird und ohne Schaden in den Praxen umzusetzen ist“.

Petra Reis-Berkowicz, Vorsitzende der KV-Vertreterversammlung, hat zu dem Anliegen eine Online-Petition mit dem Titel „Kassenarztrecht – Einführung von Flächentests zur elektronischen Arbeitsunfäh­igkeitsbe­schei­nigung und zum eRezept“, im Bundestag eingereicht.

Ihre Kernaussage ist, dass TI-Anwendungen wie die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung oder das elektronische Rezept in den ersten zwölf Monate als Testphase ausgestaltet werden müssen, an der sich die Anwender freiwillig beteiligen können. Die KV hofft nun auf mindestens 50.000 Mitzeichner innerhalb von vier Wochen. © hil/aerzteblatt.de

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