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Bremen führt Impfquote weiter an, Sachsen Schlusslicht

Montag, 22. November 2021

/luchschenF, stock.adobe.com

Berlin – Bremen kratzt mittlerweile an einer Impfquote bei den doppelt gegen SARS-CoV-2 Geimpften von fast 80 Prozent. Das geht aus dem Impf­dashboard von Robert-Koch-Institut (RKI) und Bundesregie­rung hervor.

Demnach kommt Bremen auf eine Quote von 79,6 Prozent bei den zweifach geimpften Menschen. Mit Abstand folgen das Saarland (74,4 Prozent) und Hamburg (73,5 Prozent). Auf den letzten Plätzen befin­den sich Thüringen (62,0 Prozent), Brandenburg (61,6 Prozent) und Sachsen (57,7 Prozent).

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Bei den einfach Geimpften sieht es ähnlich aus. Schlusslicher sind Sachsen (59,9 Prozent), Thüringen (63,5 Prozent) und Brandenburg (63,8 Prozent). In Bremen sind hingegen 82,1 Prozent, im Saarland 76,7 Prozent und in Hamburg 75,5 mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft.

Bundesweit haben damit nun mindestens 56,5 Millionen Personen (68,0 Prozent der Gesamt­bevölke­rung) auch eine zweite Impfung erhalten. Insgesamt bekamen mindestens 58,6 Millionen Personen (70,5 Prozent) eine oder mehrere Impf­dosen.

Nach Altersgruppen sind bei den mindestens 60-Jährigen 85,8 Prozent vollständig geimpft. Das sind 20,7 von 24,1 Millionen Menschen. Bei den 18- bis 59-Jährigen sind es 74,7 Prozent (33,9 von 45,3 Millionen) Bei den 12 bis 17 Jahre alten Menschen ist nicht einmal jeder Zweite vollständig geimpft. Laut Dash­board sind es 44,9 Prozent (2,0 von 4,5 Millionen).

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat heute in einem Bericht Bevölkerungsgruppen mit geschätzt geringerer COVID-19-Impfquote ausgemacht. Dazu zählen demnach etwa Menschen im Alter von 30 bis 39 Jahren, Menschen in Kurzarbeit/Arbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund, Bewohner in Orten mit weni­ger als 20.000 Einwohnern sowie Menschen aus Bayern und Baden-Württemberg.

Befragt wurden dafür gut 3.000 deutschsprachige Erwachsene im Zeitraum Mitte September bis Mitte Oktober. Relevante Geschlechterunterschiede seien nicht festgestellt worden, hieß es. Eine Auswertung nach Berufsgruppen zeige, dass Personal in Medizin und Pflege als eine der Hauptzielgruppen der Impf­strategie „nicht besser geimpft ist als andere Berufsgruppen“.

In der Befragung gaben mehr als neun von zehn Teilnehmern an, mindestens einmal geimpft oder impf­bereit zu sein (91,3 Prozent). Dies gebe einen Hinweis auf die Impfquote, die hierzulande noch erreicht werden könnte, schreiben die Autoren.

Sie schränken aber ein, dass sich aus der Befragung womöglich zu hohe Werte ergeben – zum Beispiel, weil Menschen oft sozial erwünschte Antworten geben. Derzeit laufe auch noch eine Umfrage mit Inter­views auf Russisch, Polnisch, Arabisch, Türkisch und Englisch.

Unter den ungeimpften Befragten gab mehr als jeder Dritte (36,5 Prozent) an, sich auf „auf keinen Fall“ impfen lassen zu wollen. Unter den bereits vollständig Geimpften gaben fast 82 Prozent an, einen Booster auf jeden Fall oder eher in Anspruch nehmen zu wollen. © may/dpa/aerzteblatt.de

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