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Elektronisches Herzinfarktregister wird in Sachsen-Anhalt eingeführt

Dienstag, 23. November 2021

/peterschreiber.media, stock.adobe.com herzinfarkt

Halle – Das seit dem Jahr 2013 bestehende regionale Herzinfarktregister „Rhesa“ in Sachsen-Anhalt wird künftig zum elektronischen Herzinfarktregister „eRhesa“. Unter Leitung der Universitätsmedizin Halle werden die ersten Patienten, die mit Herzinfarkt im Krankenhaus behandelt werden, für das Register rekrutiert.

Den Wissenschaftlern der Universitätsmedizin Halle geht es mit eRhesa nach eigenen Angaben beson­ders um die Versorgung vor einem Infarkt. Deswegen erfasst das Register beispielsweise Vorformen wie Angina pectoris, aber auch Katheteruntersuchungen und anderes in ganz Sachsen-Anhalt.

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„Mit der elektronischen Variante ist die Erfassung für die Mediziner im Krankenhaus keine zusätzliche Arbeit, denn es sind bereits vorhandene Prozesse und Daten, die wir nutzen. Wir hoffen darauf, ein flächendeckendes Bild für Sachsen-Anhalt zu erhalten“, erläuterte Rafael Mikolajczyk, an dessen Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik das Register angesiedelt ist.

Ebenfalls eingebunden ist das Mitteldeutsche Herzzentrum der Universitätsmedizin Halle. „Durch die bessere Kenntnis der Ursachen und Abläufe bei einem akuten Herzinfarkt werden wir in der Lage sein, die Versorgung und Behandlung unserer Patientinnen und Patienten weiter verbessern zu können“, sagte dessen Sprecher Daniel Sedding.

Die ersten Kliniken, die an der Umsetzung von eRhesa mitarbeiten, sind das Universitätsklinikum Halle, das Carl-von-Basedow-Klinikum Saalekreis und das Altmark-Klinikum in Salzwedel. In Zukunft sollen alle Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt mit einem Herzkatheter-Messplatz an eRhesa mitwirken.

Das Ministerium für Soziales, Arbeit und Integration des Landes Sachsen-Anhalt fördert das Vorhaben mit rund 640.000 Euro bis Ende 2022. © hil/aerzteblatt.de

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