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Ausland

Ärztestreik in Uganda

Dienstag, 23. November 2021

/picture alliance, ASSOCIATED PRESS, Nicholas Bamulanzeki

Kampala – In Uganda streiken Ärzte für eine finanzielle Entschädigung von Familien von Kollegen, die sich bei der Behandlung von Coronapatienten selbst infiziert haben und gestorben sind.

„Bis Juni haben wir 50 Kollegen durch die Pandemie verloren“, sagte Herbert Luswata, Generalsekretär des Ärzteverbands UMA, heute.

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Seitdem habe es noch zahlreiche weitere Todesfälle unter Ärzten gegeben, die Covidpatienten behan­delten. „Die Regierung hat gesagt, sie werde die Familien dieser Ärzte entschädigen, aber das ist nicht geschehen“, so Luswata.

In Uganda in Ostafrika wurden bisher fast 130.000 Coronainfektionen registriert, mehr als 3.200 Menschen starben mit oder an dem Virus.

Die etwa 700 Mitglieder der UMA aus staatlichen und privaten Krankenhäusern fordern bei ihrem Streik auch Gehaltsverbesserungen.

Sie verlangen, dass ihr Gehalt von derzeit umgerechnet 635 Euro auf 1.250 Euro angehoben wird. Die Notfallversorgung in den Kliniken sei trotz des Streiks sichergestellt, hieß es. © dpa/aerzteblatt.de

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