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Ärzteschaft

Sächsische Impfkommission ermutigt zur Auffrischimpfung

Dienstag, 23. November 2021

/picture alliance, Laci Perenyi

Dresden – Die Sächsische Impfkommission hat in einem neuen Positionspapier darauf hingewiesen, dass eine Auffrischungsimpfung immer mit einem mRNA-Impfstoff erfolgen sollte. Ob dabei der Bion­tech/Pfi­zer-Impfstoff oder der Moderna-Impfstoff zur Anwendung komme, sei nachrangig.

„Die Auffrischungsimpfung kann sowohl mit dem gleichen Impfstoff erfolgen wie die Grundimmunisie­rung (homologe Boosterung) als auch mit dem jeweils anderen mRNA-Impfstoff (heterolog). Dabei zeigt die heterologe Impfung nach den aktuell publizierten Daten eine mindestens gleichwertige Immunant­wort zur homologen Boosterung“, hieß es aus der Kommission.

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Eine weitere häufige Fragestellung betreffe das Vorgehen nach einer durchgemachten SARS-CoV-2-Infektion. „Hier kann grob vereinfachend gesagt werden, dass eine nachgewiesene Infektion eine Impf­dosis ersetzt“, erklärt die Kommission in dem Papier.

Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen und die Sächsische Landesärztekammer begrüßten die Klar­stellung. Damit sei für Ärzte und Patienten klar, dass die beiden mRNA-Impfstoffe gleich gut seien und es sogar es von Vorteil sein könnte, für die Boosterung den jeweils anderen mRNA-Impfstoff auszuwählen, hieß es aus den beiden Organisationen. © hil/aerzteblatt.de

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