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Ärzteschaft

Telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen weiter möglich

Mittwoch, 24. November 2021

/Jacob Lund, stock.adobe.com

Berlin – Das Auslaufen der epidemischen Lage nationaler Tragweite morgen hat auf die meisten Corona­sonderregelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) keine Auswirkungen. Sie gelten zu­nächst bis zum 31. Dezember 2021 weiter. Dazu zählen beispielsweise die telefonische Krankschreibung bei leichten Atemwegserkrankungen, die erleichterten Vorgaben für Verordnungen oder die telemedizi­nische Heilmittelbehandlung. Darauf weist der G-BA hin.

An die epidemische Lage gebunden ist allerdings die Coronasonderregelung zur Verfahrenserleichterung für Krankentransporte. Sie ermöglicht derzeit, dass Ärzte COVID-Erkrankten oder unter behördlicher Qua­rantäne stehenden Versicherten einen Krankentransport zu nicht aufschiebbaren ambulanten Be­hand­lungen ohne vorherige Genehmigung durch die Krankenkasse verordnen können. Der G-BA kündigte an, über diese Regelung in seiner nächsten Plenumssitzung am 2. Dezember zu beraten.

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Entsprechend einem dazu vorbereiteten Beschluss soll die dann fallende Entscheidung rückwirkend zum 26. November 2021 in Kraft treten, also zum Zeitpunkt des Auslaufens der epidemischen Lage von natio­naler Tragweite – womit auch diese Sonderregelung nahtlos weiterlaufen könnte.

Eine Übergangsfrist bis zum Ende des Jahres gilt ebenfalls bei den Sonderregelungen für Disease-Ma­nagement-Programme (DMP): Bis zum 31. Dezember 2021 müssen Patienten nicht verpflichtend an DMP-Schulungen teilnehmen. Die eigentlich übliche quartalsbezogene Dokumentation ist in diesem Jahr ebenfalls nicht erforderlich.

Eine Übergangsfrist greif bei den Kinder-Früherkennungsuntersuchungen U6 bis U9: Bis zum 25. Februar 2022 können die eigentlich vorgegebenen Untersuchungszeiträume weiterhin überschritten werden. Der G-BA prüft zudem nach eigenen Angaben, ob eine weitere Verlängerung dieser Regelungen notwendig ist. © hil/aerzteblatt.de

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