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Vermischtes

29.364 Coronaneuinfektionen registriert

Montag, 29. November 2021

/dpa, Jörg Carstensen

Berlin – Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat wieder einen Höchststand erreicht. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche heute Morgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3).

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29.364 Coronaneuinfek­tionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.34 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30.643 Ansteckungen gewesen.

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Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.791.060 nachgewiesene Infektionen mit SARS-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infek­tionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Coronapatienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI heute mit 5,52 an (Freitag: 5,97). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet.

Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschrei­tung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden. Die Zahl der Genesenen gab das RKI heute mit 4.852.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit SARS-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100.956.

An den Schulen in Deutschland steigen die Coronazahlen ebenfalls. Nach heute veröffentlichten Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) waren in der Woche vom 15. bis 19. November 72.000 Coronafälle bei Schülern bekannt. Das waren knapp 30.000 mehr als in der Woche davor. Darüber hinaus waren fast 126.000 von zehn Millionen Schülern in Quarantäne (Vorwoche rund 87.000).

Die KMK legt im Wochenrhythmus Zahlen vor. Grundlage sind Rückmeldungen aus den Bundesländern aus rund 28.000 allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen mit knapp zehn Millionen Schülerinnen und Schülern.

Insgesamt gibt es in Deutschland etwa elf Millionen Schüler an rund 40.000 Schulen und Berufsschulen. An knapp 1.000 Schulen gab es demnach Einschränkungen im Präsenzbetrieb. 66 Schulen waren geschlossen.

Die Statistik für die Woche vom 15. bis 19. November weist außerdem 5.670 Coronafälle bei Lehrkräften aus (Vorwoche 3.600) und zusätzlich rund 3.400 Quarantänefälle (Vorwoche: 2.100). Zugrunde liegen hier Angaben zu etwa 880.000 Lehrkräften. © dpa/aerzteblatt.de

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