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Ärzteschaft

Landesärztekammer Hessen will klimaneutral werden

Mittwoch, 1. Dezember 2021

/nirutft, stock.adobe.com

Wiesbaden – Das hessische Ärzteparlament strebt eine klimaneutrale Kammer bis 2030 an. Das haben die Delegierten der Kammerversammlung der Landesärztekammer Hessen (LÄKH) entschieden. Sie schlossen sich damit den Beschlüssen des 125. Deutschen Ärztetages zu „Klimaschutz ist Gesund­heits­schutz“ an.

„Klimaschädliches Handeln verursacht gesundheitliche Probleme und widerspricht dem ärztlichen Selbst­verständnis, nach dem es zu den Aufgaben der Ärztinnen und Ärzte gehört, an der Erhaltung der natür­lichen Lebensgrundlagen im Hinblick auf Bedeutung für die Gesundheit der Menschen mitzu­wirken“, heißt es in einer Erklärung des Vorstands der Bundesärztekammer von August 2021.

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Wie viele andere Einrichtungen im Gesundheitswesen hat die Landesärztekammer Hessen bereits be­gonnen, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren und klimafreundlicher zu werden. Zu den umgesetzten Kli­maschutzmaßnahmen gehören unter anderem die Nutzung von Fernwärme und Ökostrom sowie die verstärkte Nutzung digitaler Möglichkeiten.

Die Ärztin Svenja Krück, Präsidiumsmitglied der LÄKH, wurde von den Delegierten zur Klimabeauftrag­ten der Landesärztekammer ernannt. Ihre Aufgabe soll es unter anderem sein, die Maßnahmen zur Errei­chung der Klimaneutralität der Landesärztekammer zu überprüfen.

Regelmäßige Informationen über die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels oder die Aufforderung an die Krankenhäuser und Praxisinhaber, vermehrt auf umweltfreundliches wirtschaften zu achten und dies auch zu überprüfen, soll ebenfalls zu dem Aufgabenspektrum gehören. © may/EB/aerzteblatt.de

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