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Ausland

Coronaimpfung für jüngere Kinder in Spanien und Portugal zugelassen

Mittwoch, 8. Dezember 2021

/picture alliance, Jan Woitas

Madrid – In Spanien und Portugal haben die zuständigen Behörden die Impfung von Fünf- bis Elfjährigen gegen SARS-CoV-2 genehmigt. Das teilten gestern die Gesundheitsministerien in Madrid und Lissabon mit.

Damit können beide Länder ihre im europäischen Vergleich sehr guten Impfquoten weiter erhöhen. Die Europäische Arzneimittelagentru (EMA) hatte Ende November grünes Licht für die Zulassung des Corona­impf­stoffes der Hersteller Pfizer/Biontech für Kinder ab fünf Jahren in Europa gegeben.

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Spanien hat derzeit eine Impfquote von circa 80 Prozent. Knapp 90 Prozent aller Bürger, die älter als zwölf sind, sind in dem Land bereits vollständig geimpft. Nach Medienschätzungen können dort nun nach der jüngsten Entscheidung auch rund drei Millionen Kinder geimpft werden.

Portugal hat sogar eine Impfquote von circa 88 Prozent. Die Behörden teilten in Lissabon mit, nun dürfe man auch knapp 638.000 Kindern die Coronaimpfung verabreichen.

Ungeachtet der hohen Impfquoten wird auch in Spanien und Portugal schon sei einigen Wochen ein Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet. Vom 2021er-Tiefstwert von etwa 18 Mitte Oktober klet­terte der Wert in Spanien zuletzt auf 139.

In Portugal stieg die Inzidenz derweil von circa 100 Mitte No­vember auf nun 228. Damit stehen beide aber immer noch deutlich besser da als viele andere Länder Europas. In Deutschland lag die Inzidenz gestern bei 432. © dpa/aerzteblatt.de

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