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Jede fünfte Pflegeeinrichtung arbeitet defizitär

Dienstag, 28. Dezember 2021

/picture alliance, Bodo Schackow

Hannover – Die Altenpflegebranche in Deutschland blickt wenig optimistisch in die Zukunft. Das geht aus dem Care Monitor 2021 hervor. Demnach berichteten 21 Prozent der befragten Pflegeeinrichtungen für das abgelaufene Geschäftsjahr von einem Defizit, 53 Prozent erwarten bis 2025 eine defizitäre Ent­wicklung.

Allerdings führte die angespannte finanzielle Situation bisher nicht zu einem Investitionsstau: 57 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in ausreichendem Maße investieren. Bei den Schwerpunkten der Inves­titionen in Immobilien gab es laut aktuellem Care Monitor gegenüber dem Vorjahr keine nennens­werten Verschiebungen.

„Unverändert liegt 2021 die Sanierung mit 70 Prozent deutlich vor dem Neubau, den lediglich ein Drittel der Studienteilnehmer favorisiert“, sagte Oliver Rong, Senior Partner bei Roland Berger. Die Unterneh­mensberatung hat zusammen mit dem Branchendienst Care Invest die Umfrage durchgeführt.

Diese ergab zudem, dass das Thema Personal nach wie vor ein kritischer Erfolgsfaktor ist: 60 Prozent gaben an, dass sich der Fachkräftemangel im Vergleich zum Vorjahr nochmals verschärft hat. Positive Effekte zeigte die Befragung dagegen bei der Digitalisierung. So setzen 94 Prozent der Teilnehmer Digitalisie­rungsmaßnahmen um. © hil/sb/aerzteblatt.de

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