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Aktuelle Kurzinformation zu Morbus Osler erschienen

Mittwoch, 29. Dezember 2021

/Animaflora PicsStock, stock.adobe.com

Berlin – Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat seine Kurzinformationen für Patien­ten zum Thema „Morbus Osler“ auf den neuesten Stand gebracht. Die überarbeitete Kurzinformation bie­tet Betroffenen und Angehörigen ausführliche Informationen über die verschiedenen Behandlungsmög­lichkeiten und zum eigenständigen Umgang mit der Erkrankung.

Das evidenzbasierte Infoblätter erstellt das ÄZQ nach einer strengen Methodik. Der Text fasst aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und kompakt zusammen.

An Morbus Osler oder auch hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie (HHT) erkrankt laut ÄZQ etwa einer von 5.000 Menschen. Bei dieser erblichen Erkrankung sind manche Blutgefäße krankhaft erweitert und sehr verletzlich.

Deshalb kommt es bei mehr als 90 von 100 Betroffenen zu wiederkehrendem Nasenbluten. Dies kann so beeinträchtigend sein, dass Erkrankte ihren Alltag nicht bewältigen oder nachts kaum schlafen können.

Bei vielen sind Gefäßfehlbildungen auch in inneren Organen wie Magen-Darm-Trakt, Lunge, Leber oder Gehirn vorhanden. Diese können zu Funktionsstörungen und inneren Blutungen führen. Doch bei recht­zeitiger Behandlung leben Betroffene in der Regel genauso lange wie andere Menschen.

Welche verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten es gibt, erfahren Betroffene und Angehörige in der überarbeiteten Kurzinformation. Sie informiert ausführlich dazu und gibt Tipps zum eigenständigen Umgang mit der Erkrankung.

Das ÄZQ hat im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer mittler­weile Patienteninformationen zu über 90 Themen erstellt. Sie sind zum kostenlosen Ausdrucken konzi­piert und beruhen auf dem besten derzeit verfügbaren Wissen. Die Kurzinformationen zu den seltenen Erkrankungen erstellt das ÄZQ gemeinsam mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen. © hil/sb/aerzteblatt.de

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