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Vermischtes

Europol geht gegen Doping und Medikamen­tenfälschung vor

Mittwoch, 15. Dezember 2021

/dpa, AP, Mike Corder

Den Haag – Bei einem großangelegten Einsatz gegen Dopingmittel und gefälschte Medikamente hat die EU-Polizeibehörde Europol mehr als 500 Verdächtige festgenommen. Die Ermittler beschlagnahmten da­bei auch angebliche Arzneimittel gegen Corona, wie Europol gestern in Den Haag mitteilte. Insgesamt wurden demnach von April bis Oktober Dopingmittel und gefälschte Medikamente im Ge­samt­wert von 63 Millionen Euro beschlagnahmt.

Die Ermittlungen richteten sich den Angaben zufolge gegen 33 kriminelle Gruppen, „die mit Doping­mitteln wie Hormon- und Stoffwechselregulatoren sowie verschiedenen Medikamenten handelten“. Die Kriminellen verkauften demnach unter anderem gefälschte Krebsmedikamente, Schmerzmittel, Medika­mente gegen Angstzustände und Medikamente gegen Erektionsstörungen.

Seit Beginn der Pandemie investieren Kriminelle auch verstärkt in angebliche Coronamedikamente und Hilfsmittel wie Masken, wie Europol beobachtete. „Um ihre Profite zu steigern, konzentrieren sich krimi­nelle Netzwerke darauf, Coronamittel, Medizinprodukte und Desinfektionsmittel zu fälschen und im In­ternet zu verkaufen“, erklärten die Ermittler, die fünf Geheimlabore aufspürten.

Durch die europaweite Zusammenarbeit sei es der Polizei gelungen, „den Handel mit gefälschten Arznei­mitteln im Zusammenhang mit COVID-19 einzudämmen“, erklärte Europol-Direktorin Catherine De Bolle. © afp/aerzteblatt.de

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