NewsVermischtesCarl Zeiss: Bestmarken bei Umsatz und Ertrag
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Vermischtes

Carl Zeiss: Bestmarken bei Umsatz und Ertrag

Donnerstag, 16. Dezember 2021

/picture alliance, Stefan Puchner

Oberkochen/Jena – Technische Neuerungen und viel Nachfrage im Ausland haben dem Optik- und Elek­tronikkonzern Carl Zeiss neue Bestmarken bei Umsatz und Ergebnis beschert.

Trotz Coronapandemie verbesserte das Traditionsunternehmen seinen Umsatz im Ende September abge­schlossenen Geschäftsjahr 2020/21 um ein Fünftel auf rund 7,5 Milliarden Euro, wie der Vorstand gestern am Hauptsitz im baden-württembergischen Oberkochen mitteilte. Etwa 90 Prozent der Erlöse seien im Ausland erzielt worden.

Auch für das im Oktober begonnene neue Geschäftsjahr zeigte sich der Vorstand optimistisch – trotz Risiken bei der Stabilität von Lieferketten. „Die sehr guten Ergebnisse des Geschäftsjahrs legen nahe, dass alle Zeiss-Sparten dauerhaft den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen können“, erklärte der Vorstand.

Zeiss gehört zu den Traditionsunternehmen in Deutschland. In diesem Jahr wurde die Unternehmens­gründung in Jena vor 175 Jahren begangen. In der Thüringer Stadt investiert Zeiss derzeit mehr als 350 Millionen Euro in einen neuen Standort für Tochterfirmen mit über 2.000 Mitarbeitern, darunter das MDax-Unternehmen Carl Zeiss Meditec AG.

Eine neue Bestmarke im abgeschlossenen Geschäftsjahr erzielte der Optikkonzern nach Vorstands­anga­ben auch beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit). Es stieg von 922 Millionen Euro auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Beim Auftragseingang wurde ein Zuwachs von 6,8 Milliarden auf knapp 9,0 Milliarden Euro verbucht.

„Vor 175 Jahren hat Carl Zeiss den Grundstein für ein Unternehmen gelegt, das heute Technologieführer ist“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Karl Lamprecht. Es gehe dem Unternehmen darum, „die Grenzen des technisch Machbaren zu verschieben“. In Forschung und Entwicklung seien im vergangenen Geschäfts­jahr 943 Millionen Euro gesteckt worden – rund 13 Prozent des Umsatzes.

Zukäufe gab es unter anderem bei 3D-Softwarelösungen für das Mikroskopgeschäft sowie einer Ver­triebs­firma für Lösungen im Bereich optische 3D-Messtechnik. Der Zeiss-Konzern beschäftigt derzeit mehr als 35.000 Arbeitnehmer – ein Zuwachs von zehn Prozent innerhalb eines Jahres. © dpa/aerzteblatt.de

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER