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Baden-Württemberg will Coronafinanzhilfen für Universitätskliniken verlängern

Freitag, 17. Dezember 2021

/Flexmedia, stock.adobe.com

Heilbronn – Baden-Württembergs Universitätskliniken sollen vom Land wegen der anhaltenden Belas­tungen durch die Coronapandemie eine weitere Finanzspritze erhalten.

Die Coronafinanzhilfen sollen verlängert werden, wie die Heilbronner Stimme und der Südkurier unter Berufung auf eine Kabinettsvorlage von Landeswissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) berich­ten.

Den vier Unikliniken in Freiburg, Heidelberg, Tübingen und Ulm würden im kommenden Jahr insgesamt mehr als 260 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung gestellt, sagte auch ein Ministeriumssprecher heute. Der Ministerrat will sich demnach am kommenden Dienstag mit dem Thema befassen. Es gilt aber als sicher, dass er zustimmt.

Ziel sei, die „Zahlungsfähigkeit und den pandemiekonformen Krankenhausbetrieb“ der vier Kliniken durch die Verlängerung der Coronafinanzhilfen sicherzustellen, zitieren die Zeitungen Wissenschaftsministerin Bauer.

Den Universitätskliniken hatte das Land bereits im Frühjahr 2020 bis zu 615 Millionen Euro zur Verfü­gung gestellt, damit diese den laufenden Betrieb sicherstellen und in den Ausbau von Intensivkapa­zitä­ten investieren können.

Zu Beginn des laufenden Jahres wurden die Finanzhilfen bereits erstmals verlängert und bis zu 283,5 Millionen Euro für das Jahr 2021 zur Verfügung gestellt. Die bis zu 260,3 Millionen Euro für 2022 sollen aus den Rücklagen für durch die Pandemie verursachte Haushaltsrisiken kommen.

Laut Zeitungen hatten die Kliniken 2020 und 2021 die Mittel nicht vollständig abgerufen. Daher steht dem Land aus den vergangenen beiden Jahren noch Geld zur Verfügung. Mit über 26.000 Vollzeit­be­schäftigten gehörten die Unikliniken zu den wichtigsten Arbeitgebern im Land. © dpa/aerzteblatt.de

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