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Politik

BMBF will Behandlungs­repertoire für COVID-19-Erkrankte weiter ausbauen

Donnerstag, 23. Dezember 2021

/Alexander Raths, stock.adobe.com

Berlin – Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Entwicklung von weiteren Arzneimittelkandidaten gegen COVID-19. Für die Vorhaben der Proteo Biotech AG, rnatics GmbH und Evotec International GmbH werden insgesamt 24,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Therapeutika sind ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Pandemie. Ich freue mich daher, die Förderung von weiteren Projekten zur Medikamentenforschung gegen Corona bekannt zu geben. Im Rahmen unserer Förderrichtlinie zur Forschung und Entwicklung dringend benötigter Coronathera­peutika stehen drei weitere, vielversprechende Wirkstoffkandidaten bereit“, erklärte heute Bundes­forschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP).

Diese Kandidaten befänden sich auf einem guten Weg zur Medikamentenzulassung – die bisherigen Forschungsergebnisse seien aussichtsreich und ermöglichten damit den nächsten Schritt in die klinische Prüfung.

„Die Entwicklung der Pandemie zeigt, wie wichtig die Förderung der Entwicklung von Coronathera­peutika ist. Wir benötigen wirksame und sichere Medikamente, um Patientinnen und Patienten in allen Stadien der Erkrankung behandeln zu können“, so Stark-Watzinger.

„Als Forschungsministerium werden wir die Förderung der Entwicklung von chancenreichen Corona­therapeutika weiter vorantreiben und dabei immer auch die Wirksamkeit gegen neue Virusmutationen im Blick behalten. “

Ziel der Förderrichtlinie zur „Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen SARS-CoV-2“ ist es, die klinische Entwicklung erfolgsversprechender therapeutischer Ansätze gegen COVID-19 zu stärken. Das BMBF veröffentlichte den ersten Aufruf der Fördermaßnahme im Januar 2021. Mit der am 14. Juni 2021 neu aufgelegten Richtlinie stellt das BMBF nun zusätzliche 24,3 Millionen Euro zur Ver­fügung, um drei weitere Projekte zu fördern.

Zum einen adressiert die Förderung die klinische Prüfung von Arzneimittelkandidaten, welche explizit gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind. Zum anderen soll auch die klinische Entwicklung neuer therapeu­tischer Ansätze zur Behandlung von schweren Krankheitsverläufen bei COVID-19 gefördert werden. Gegenstand der Förderung sind die klinischen Prüfungen der Phasen I – IIb, um hinreichend sichere Schlussfolgerungen für ein positives Nutzen-Risiko-Verhältnis für eine beschleunigte Zulassung zu ermöglichen.

Als weitere Ergänzung wurde im Mai 2021 gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) das Förderprogramm zur „Förderung der klinischen Entwicklung von versorgungsnahen COVID-19-Arzneimitteln und deren Herstellungskapazitäten“ veröffentlicht, welches die späteren Phasen der Arzneimittelentwicklung adressiert. © EB/aha/aerzteblatt.de

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