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Ausland

Griechenland zieht Coronamaßnahmen vor

Donnerstag, 30. Dezember 2021

/dpa, Socrates Baltagiannis

Athen – Die Regierung in Athen hat angesichts einer rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus zahlreiche Coronamaßnahmen vorgezogen, die bisher für den 3. Januar 2022 geplant waren. Wie der griechische Gesundheitsminister Thanos Plevris im Staatsrundfunk sagte, gelten die Maßnahmen ab 6.00 Uhr am heutigen Donnerstagmorgen.

Demnach müssen alle Tavernen, Bars und Kneipen um Mitternacht schließen. Gäste dürfen nicht stehen, sondern nur am Tisch bedient werden. Musik wurde in diesen Lokalen verboten. Einzige Ausnahme: In der Silvesternacht dürfen Tavernen und Clubs bis 2 Uhr aufbleiben, solange alle anderen Einschrän­kungen eingehalten werden.

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In allen öffentlichen Räumen bleibe die Pflicht, eine FFP-2-Maske zu tragen, hieß es. „Die meisten Fälle sind von der Omikron-Variante“, sagte der Gesundheitsminister.

Am Vortag hatten sich die Coronaneuinfektionen mit gut 21.600 im Vergleich zum Montag verdoppelt. Am Mittwoch rechnete das Gesundheitsministerium in Athen mit rund 30.000 neuen Coronafällen, wie der Staatsrundfunk berichtete.

Reisende nach Griechenland müssen vor Reiseantritt einen negativen Test vorzeigen. Dabei darf ein PCR-Test nicht länger als 72 Stunden zurückliegen, ein Antigenschnelltest nicht länger als 24 Stunden. Zu­dem wird Reisenden eindringlich geraten, sowohl zwei wie vier Tage nach ihrer Ankunft einen Schnelltest zu machen. © afp/aerzteblatt.de

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