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Medizin

Grippewelle hat in Europa begonnen

Dienstag, 4. Januar 2022

/Monstar Studio, stock.adobe.com

Stockholm – In Europa ist seit Mitte Dezember ein erster Anstieg von Grippeerkrankungen nachweisbar. Die Fallzahlen sind bisher gering, könnten nach Einschätzung des „European Centre for Disease Preven­tion and Control“ (ECDC) in den nächsten Wochen aber steigen. Ob es zu der befürchteten „Twindemie“ kommt, könnte von der Einhaltung der durch die Coronapandemie ausgelösten nicht-pharmazeutischen Maßnahmen abhängen.

Die ECDC definiert den Beginn der Grippewelle als 2. Woche in Folge mit einer erhöhten Influenza­aktivität. Dies war in der 50. Kalenderwoche der Fall, die vom 13. bis 19. Dezember reichte. Da die nicht-pharmazeutischen Maßnahmen wie Abstand und Masken in diesem Winter vielerorts nicht mehr so streng gehandhabt werden, ist eine Grippeepidemie nicht ausgeschlossen. Im letzten Jahr hatte Europa die geringste Zahl von Grippeerkrankungen seit dem Beginn der Aufzeichnungen in den 1950er Jahren erlebt.

Ob dies in diesem Jahr auch der Fall sein wird, ist nicht absehbar. Die Zahl der Erkrankungen ist noch gering. Sie werden derzeit vor allem von Influenza-A(H3N2)-Viren ausgelöst, die vom diesjährigen Impf­stoff nicht erfasst werden. Es sei möglich, dass die Impfung nicht so wirksam ist, wie dies wünschenswert wäre, teilt die ECDC vorsichtig mit. Es kommt während einer Grippewelle jedoch häufiger zu einem Wandel der dominierenden Varianten, so dass auch hier keine sicheren Vorhersagen möglich sind. Ältere und andere abwehrgeschwächte Menschen sollten sich deshalb durch eine Impfung schützen.

In Deutschland ist die Zahl der akuten respiratorischen Erkrankungen (außer SARS-CoV-2) noch gering. Der Beginn der Saison war durch eine ungewöhnlich starke Zirkulation des respiratorischen Synzytial­virus (RSV) außerhalb der bisherigen typischen Zeiträume bestimmt, die Werte sind laut dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza jedoch von der 44. bis zur 49. Kalenderwoche deutlich zurückgegangen. © rme/aerzteblatt.de

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