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Verschreibungsfähige Gesundheitsapps vor allem von Frauen genutzt

Dienstag, 4. Januar 2022

/Monkey Business, stock.adobe.com

Berlin – Verschreibungsfähige Gesundheitsapps werden vor allem von Frauen genutzt. Sie machten etwa bei den digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) zur Therapie von neurologischen Erkrankungen rund 70 Prozent der Nutzenden aus, wie der BKK-Dachverband gestern mit Verweis auf den ersten DiGA-Be­richt des GKV-Spitzenverbands berichtete.

Seit dem Start der ersten digitalen Gesundheitsanwendungen im Oktober 2020 haben gesetzlich Versi­ch­erte demnach mindestens 39.000 Mal diese Apps in Anspruch genommen. Am beliebtesten war mit 8.600 Nutzenden eine App für Patientinnen und Patienten mit Tinnitus, die helfen soll, damit den Alltag zu meistern.

Rund 8.000 Mal wurde eine App verschrieben, mit der Versicherte ihre Hüft-, Knie- und Rückenschmerzen zu Hause durch zielgerichtete Übungen lindern können. Am drittbeliebtesten war eine App zur Unter­stützung der Gewichtsreduktion (6.200 Nutzende).

Wie der Bericht weiter zeigt, nehmen Versicherte in Berlin deutschlandweit mit Abstand die meisten digitalen Gesundheitsanwendungen in Anspruch, gefolgt von Menschen in Nordrhein-Westfalen und Hamburg.

Gesundheitsapps auf Rezept gibt es seit Oktober 2020. In dem beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführten DiGA-Verzeichnis finden sich derzeit 28 verschreibungsfähige Apps, die von Ärzten und Psychotherapeuten auf Kassenkosten verordnet werden können. © afp/aerzteblatt.de

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