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Ärzteschaft

Mehr als 170.000 elektronische Heilberufsausweise ausgegeben

Donnerstag, 6. Januar 2022

/Bundesärztekammer, eHBA-Reporting Januar 2022

Berlin – Die Zahl der bundesweit ausgegebenen elektronischen Heilberufsausweise (eHBA) steigt weiter an. Bis Ende 2021 wurden bundesweit 171.805 eHBA ausgegeben. Das geht aus aktuellen Daten der Bun­desärztekammer (BÄK) mit Stand vom 5. Januar hervor.

Im Vergleich zum Vormonat November konnten somit weitere 9.297 Heilberufsausweise an Ärztinnen und Ärzte ausgegeben werden – ein Zuwachs von knapp sechs Prozent.

Benötigt wird der eHBA in den Arztpraxen unter anderem zur Umsetzung der elektronischen Arbeitsun­fähigkeitsbescheinigung (eAU) sowie bei der Implementierung der elektronischen Patientenakte (ePA) in den Praxisalltag. Auch die Nutzung von elektronischen Verord­nungen (E-Rezept) verschreibungspflich­tiger Arzneimittel setzt einen eHBA voraus.

Bundesweit beträgt der eHBA-Ausstattungsgrad nunmehr 44 Prozent. Im ambulanten Versorgungsbe­reich – niedergelassene Ärzte benötigen den eHBA aufgrund der entsprechenden Anwendungen am dringendsten – wird jedoch bereits eine Quote von 66,19 Prozent erreicht. Im stationären Sektor sind es 27,69 Prozent. © aha/aerzteblatt.de

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