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Uni Greifswald sorgt für Coronapatien­tenzahl in Echtzeit

Donnerstag, 6. Januar 2022

/kebox, stock.adobe.com

Greifswald – Die Zahl der in Kliniken behandelten Coronapatienten wird in Mecklenburg-Vorpommern seit gut zwei Wochen vollständig digital erfasst und steht nach Angaben der federführenden Universi­täts­medizin Greifswald (UMG) somit in Echtzeit zur Verfügung.

„Wir haben nun eine komfortable, zeitgemäße und landesweit einheitliche Digitallösung“, sagte der UMG-Vorstandsvorsitzende Uwe Reuter heute in Greifswald.

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Aus der Patientenzahl errechnet sich die Hospitalisierungsinzidenz, die maßgeblich ist für den Umfang der Coronaschutzmaßnahmen. Als wichtige Marke gelten dabei im Nordosten neun Klinikeinweisungen je 100.000 Einwohner und Woche, die zuletzt landesweit knapp unterschritten wurde.

Die nun genutzte Software zur Erfassung der mit Coronainfektionen in Kliniken eingewiesenen Patienten sei von Ärzten der Universitätsmedizin und Fachleuten aus den Bereichen Logistik und Technik entwi­ckelt worden, hieß es.

Sie löse das bisherige Verfahren ab, bei der Ärzte bei der stationären Aufnahme, der Verlegung und Entlassung von Coronapatienten jeweils neue Formulare ausgefüllt und per Fax weiter­leitet hätten.

Diese althergebrachte Art der Übermittlung von Coronadaten war in der Vergangenheit mehrfach heftig kritisiert worden und nach Angaben der Unimedizin auch Grund für Meldeverzug und damit nicht aktu­elle Datenlagen.

Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) habe kurz vor Weihnachten entschieden, dass alle 37 Kran­kenhäuser im Land, sämtliche Gesundheitsämter und auch das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) die neue Software nutzen, hieß es weiter.

Die Daten seien nun über eine Plattform jeweils aktu­ell abrufbar. Die Kosten dafür habe das Ministerium übernommen. Über die Höhe wurde nichts mitgeteilt. © dpa/aerzteblatt.de

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