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Ärzteschaft

Ärzte: Viele Hamburger zögern Untersuchungen hinaus

Montag, 10. Januar 2022

/picture alliance, Frank Molter

Hamburg – Wegen der Coronapandemie zögern viele Menschen nach Worten der Ärztekammer Hamburg Untersuchungen möglichst lange hinaus. Das sei beunruhigend, sagte Kammerpräsident Pedram Emami.

„Erstsymptome werden von manchen Patientinnen oder Patienten länger toleriert. Kollegen sind häufiger mit Fällen konfrontiert, die in einem fortgeschrittenen Stadium sind.“ Auch Vorsorgeuntersuchungen wür­den oft verschoben. Werde beispielsweise eine Krebserkrankung später erkannt, sei die Prognose schlech­ter.

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Konkrete Zahlen, wie viele Untersuchungen in der Hansestadt wegen der Pandemie nicht wahrge­nom­men werden, liegen der Ärztekammer Hamburg zwar nicht vor, sagte der 51-Jährige. Untersuchungen verschie­dener Krankenkassen scheinen seinen Worten zufolge diese Beobachtung aber zu bestätigen.

Emami appellierte an die Menschen, nicht aus Angst vor einer Coronainfektion auf wichtige Untersu­chun­gen zu verzichten.

„Immer wenn man unsicher ist, ob man eine Untersuchung drin­gend machen muss oder nicht, sollte man lieber eine Ärztin oder einen Arzt fragen, bevor man für sich entscheidet, das nicht zu machen“, sagte der Neurochirurg im Universitätsklinikum-Eppendorf (UKE).

„Alle Praxen und alle Krankenhäuser halten hygienische Regeln ein. Man muss nicht die Sorge haben, dass man am Ende mit einer COVID-19-Erkrankung nach Hause kommt.“ © dpa/aerzteblatt.de

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