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SARS-CoV-2-Imp­fungen: Bei über 30-Jährigen weiter vornehmlich mit Moderna

Montag, 10. Januar 2022

/picture alliance, Peter Endig

Berlin – Der SARS-CoV-2-Impfstoff Comirnaty von Biontech/Pfizer steht weiterhin für Erwachsene nur begrenzt zur Verfügung. Ärzte sollten daher über 30-Jährige vorerst weiterhin vornehmlich mit dem Vakzin von Moderna impfen. Darauf weist die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hin.

Laut dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) stünden in der kommenden Woche rund 2,2 Millionen Dosen Comirnaty bereit, ab dem 17. Januar werde die Menge auf etwa 2,7 Millionen Dosen wöchentlich erhöht. Der Impfstoff von Moderna sei in ausreichender Menge verfügbar, ebenso der Impfstoff von Janssen.

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Praxen sollen die Impfstoffbestellungen für die Woche vom 17. bis 23. Januar bis morgen (Dienstag 11. Januar), zwölf Uhr, in ihrer Apotheke abgeben. Die Höchstbestellmenge für den Impfstoff von Bion­tech ­/ Pfizer beträgt 30 Dosen (fünf Vials) pro Arzt.

Aufgrund der geringen Impfstoffmenge von 2,7 Millionen Dosen und abhängig von der Zahl der bestel­lenden Ärzte und Impfzentren seien aber deutliche Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Für den Kinderimpfstoff von Biontech/Pfizer bestehen hingegen keine Höchstbestellmengen. Nach Aus­kunft des BMG stehen ab der Woche vom 17. Januar rund 800.000 Dosen wöchentlich bereit. Das Vakzin für Fünf- bis Elfjährige kann seit Anfang des Jahres wöchentlich bestellt werden – ebenfalls immer bis Dienstag, zwölf Uhr.

Für die Bestellung nutzen Praxen dasselbe Rezept, auf dem sie die gewünschte Impfstoffmenge für Ältere angeben. Sie fügen lediglich „für Kinder (fünf bis elf Jahre)“ hinzu.

Für den Impfstoff Novavax gibt es laut der KBV noch keinen konkreten Liefertermin. Das BMG gehe nach wie vor davon aus, dass der Impfstoff im Februar in Deutschland zur Verfügung stehen werde, so die KBV. © hil/aerzteblatt.de

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