NewsAuslandEMA prüft Zulassung von Paxlovid
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

EMA prüft Zulassung von Paxlovid

Dienstag, 11. Januar 2022

/Giovanni Cancemi, stock.adobe.com

Amsterdam – Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) prüft die Marktzulassung eines Medikaments gegen COVID-19 des Herstellers Pfizer. Der US-Pharmakonzern habe den entsprechenden Zulassungsan­trag gestellt, teilte die EMA gestern in Amsterdam mit.

Das Medikament Paxlovid soll bei Patienten ab zwölf Jahren eine schwere Erkrankung nach einer Coro­na­infektion verhindern. Patienten nehmen nach Angaben des Herstellers über fünf Tage zwei Mal täglich jeweils drei Tabletten ein.

Anzeige

Der Wirkstoff Nirmatrelvir soll ein SARS-CoV-2-Protein hemmen und dadurch die Vermehrung des Virus stoppen. Zu möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen.

Die Experten der EMA würden nun Vorzüge und Risiken des Präparates bewerten und innerhalb „einiger Wochen“ eine Empfehlung abgeben, teilte die Behörde mit. Die Experten prüfen bereits seit längerem Daten des Herstellers aus Studien.

Zuvor hatte die EMA den EU-Mitgliedstaaten grünes Licht für eine nationale Notfallzulassung gegeben. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bereitet eine solche Zulassung vor.

Nach Angaben von Minister Karl Lauterbach (SPD) wurden eine Million Packungen Paxlovid geordert. „Das Mittel eignet sich insbesondere für die Behandlung ungeimpfter Risikopatienten“, hatte er gesagt. © dpa/aerzteblatt.de

Themen:

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.
LNS
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER