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Mehr als 1,4 Millionen neue Coronafälle an einem Tag in den USA

Dienstag, 11. Januar 2022

/picture alliance, ZUMAPRESS.com, Joe Burbank

Baltimore/Washington – Die Zahl der an einem Tag erfassten Coronaneuinfektionen in den USA hat nach Angaben der Universität Johns Hopkins (JHU) einen neuen Höchststand erreicht.

Mit 1,484 Millionen neuen Fällen gestern meldeten die Behörden demnach rund 313.000 mehr als beim bisherigen Rekordwert vor genau einer Woche. Dies geht aus Daten der Universität in Baltimore von heute Morgen hervor. Die Zahl der Toten mit einer Coronainfektion blieb mit 1.906 gestern vergleichs­weise stabil.

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Zudem hält sich auch die Hospitalisierungsrate auf einem hohen Niveau. Mit Stand gestern waren in den USA 141.385 Coronainfizierte statio­när in Klinken untergebracht, wie aus Daten des Gesundheitsministe­riums hervorging, die auf Meldungen von rund 6.000 Krankenhäusern landesweit basierten.

Dies lag Medienberichten zufolge nur knapp unter der Höchstmarke von rund 142.000 belegten Kran­ken­hausbetten Mitte Januar vergangenen Jahres.

Von der Gesundheitsbehörde CDC gibt es entsprechende Daten nur mit Verzögerung, derzeit sind diese nur bis Stand Ende Dezember verfügbar. Laut CDC-Prognose dürfte die Zahl der Krankenhauseinweisun­gen von Infizierten in den kommenden Wochen weiter steigen.

Nach Schätzungen der Gesundheitsbehörde CDC vom vergangenen Dienstag macht die Omikron-Variante inzwischen rund 95 Prozent aller Neuinfektionen aus.

In dem Land mit 330 Millionen Einwohnern haben sich bislang mehr als 61,5 Millionen Menschen mit dem Erreger SARS-CoV-2 angesteckt. Mehr als 839.000 Infizierte starben. 62,6 Prozent der Bevölkerung gelten laut CDC als vollständig geimpft, 36,5 Prozent haben bislang eine Auffrischungsimpfung erhalten.

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt einen aktuelleren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der CDC. In manchen Fällen werden die Zahlen aber auch nachträglich korrigiert. © dpa/aerzteblatt.de

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