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Coronaansteckungs­rate in Bremen steigt immer weiter

Freitag, 14. Januar 2022

/dpa, Sina Schuldt

Bremen – Die Ansteckungsrate im Bundesland Bremen steigt wegen der Omikron-Welle des Coronavirus SARS-CoV-2 immer weiter an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) wies für heute eine Inzidenz von 1.427,2 für das kleinste Bundesland aus. Am Vortag hatte der Wert bei 1.349,2 gelegen.

Berechnet wird, wie viele gemeldete Neuinfektionen es auf 100.000 Menschen in einer Woche gibt. Die Bremer Inzidenz lag weit vor dem zweithöchsten Wert in Berlin (949,8). Deutschlandweit betrug die Sieben-Tages-Inzidenz 470,6.

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Nach RKI-Angaben gab es im Bundesland Bremen 1.741 bestätigte neue Ansteckungen. Mit vier weiteren Todesfällen stieg die Gesamtzahl seit Ausbruch der Coronapandemie auf 618 Tote. In dem Zwei-Städte-Staat ist die Stadt Bremen besonders betroffen.

Dem Bremer Gesundheitsressort zufolge lag die Sieben-Tages-Inzidenz der Infektionen in der Stadt bei 1.533,6 (Stand gestern 16 Uhr). Die Hospitalisierungsinzidenz sank leicht auf 15,18 (Vortag 15,7) – so viele von 100.000 Einwohnern sind binnen einer Woche mit einer Coronainfektion ins Krankenhaus eingeliefert worden.

In der Stadtgemeinde Bremen gilt die neu eingeführte Warnstufe vier. Dabei sind Gastronomie, Kultur und Sport im Grundsatz nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem Test (2G plus) zugänglich. In Bremerhaven sind die Werte für Ansteckungen und Hospitalisierungen niedriger. Dort gilt die Warnstufe zwei mit weniger Auflagen.

In Bremen beträgt der Anteil der Coronainfektionen mit der Omikron-Variante 96 Prozent – damit ist das Bundesland laut RKI-Daten Spitzenreiter. In Mecklenburg-Vorpommern liegt dieser Wert noch bei nur elf Prozent (7-Tage-Inzidenz: 426,2).

In der ersten Kalenderwoche 2022 wurden laut Meldedaten aus den Bundesländern 73 Prozent der auf Varianten untersuchten Coronanachweise Omikron zugeordnet. Als Vergleichswert für die Woche zuvor wird ein Anteil von 51 Prozent angegeben.

Generell werde in den nächsten Wochen mit einer starken Zunahme von Infektionen „mit der auch bei Geimpften und Genesenen leichter übertragbaren Omikronvariante gerechnet“, betont das RKI. © dpa/aerzteblatt.de

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