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Millionenförderung für Uniklinik Gießen/Marburg in Aussicht gestellt

Montag, 17. Januar 2022

/picture alliance, Sebastian Gollnow

Bad Neustadt/Wiesbaden – Die Rhön-Klinikum AG und das Land Hessen haben eine Absichtserklärung für Investitionen in Millionenhöhe für das Universitätsklinikum Gießen und Marburg unterzeichnet.

Das Land Hessen stelle darin Fördermittel für das privatisierte Uniklinikum von bis zu 45 Millionen Euro pro Jahr für einen Zeitraum von zehn Jahren in Aussicht, teilte der Krankenhauskonzern kürzlich mit.

Über die Laufzeit in den ersten fünf Jahren soll sich die Summe jährlich um 1,5 Prozent und in den zweiten fünf Jahren jährlich um 2,5 Prozent erhöhen.

„Durch die in Aussicht gestellten Investitionsfördermittel kann ein Teil der notwendigen Investitionen abgedeckt werden, die in den kommenden Jahren zur Aufrechterhaltung der universitätsklinischen Struk­tu­ren vorgenommen werden müssen“, berichtete der im fränkischen Bad Neustadt ansässige Konzern.

Die Absichtserklärung umfasse zudem eine Reihe von Regelungen, unter anderem ein Ausgliederungs­verbot und den Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen.

„Sämtliche in der Absichtserklärung getroffenen Regelungen stehen unter dem Vorbehalt des Zustande­kom­mens einer rechtlich verbindlichen Vereinbarung“, heißt es in der Mitteilung. Zudem muss demnach auch der Landtag der Freigabe der Mittel zustimmen. © dpa/aerzteblatt.de

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