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Politik

42 Krankenhäuser in Brandenburg erhalten Ausgleichszahlungen

Dienstag, 18. Januar 2022

/Stefan Germer, stock.adobe.com

Potsdam – 42 Krankenhäuser in Brandenburg erhalten für die Einnahmerückgänge wegen der Corona­pande­mie rückwirkend ab dem 15. November 2021 Ausgleichszahlungen aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds. Die Kliniken haben zur Erhöhung der Bettenkapazitäten für COVID-19-Patienten planbare Operationen und Eingriffe verschoben oder ausgesetzt.

Zum ersten Auszahlungstermin des Bundesamtes für Soziale Sicherung werden rund 51,5 Millionen Euro für die Brandenburger Krankenhäuser an das Landesamt für Soziales und Versorgung ausgegeben. „Das Landesamt gibt dieses Geld umgehend an die derzeit 42 berechtigten Krankenhäuser weiter“, berich­tet das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg.

„Die Krankenhäuser sind die zentralen Anker unserer Gesundheitsversorgung. Keine Klinik darf durch die Coronapandemie in finanzielle Schieflage geraten“, sagte Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne).

Neben diesen sogenannte Freihaltepauschalen erhalten die Kliniken zudem die zweite Auszahlung von Versorgungsaufschlägen. Brandenburgs Kliniken stehen laut dem Ministerium rund 20,6 Millionen Euro für die Versorgung von COVID-Patienten zu.

Stand gestern wurden in Brandenburg 437 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt, davon befanden sich 112 in intensivmedizinischer Behandlung, davon mussten 87 beatmet werden.

„Ich appelliere eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger: Lassen Sie sich impfen, halten Sie die Ab­stands- und Hygienemaßnahmen ein und schränken Sie Kontakte ein. Sie schützen nicht nur sich und ihre Liebsten, Sie zeigen damit auch Solidarität mit denen, die unser Gesundheitssystem am Laufen halten“, sagte Nonnemacher. © hil/aerzteblatt.de

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