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Ausland

Mehr Engländer mit problematischem Alkoholkonsum

Dienstag, 18. Januar 2022

/Pormezz, stock.adobe.com

London – In England ist die Zahl der Menschen mit einem problematischen Alkoholkonsum in der Coro­na­pandemie offenbar gestiegen. 18 Prozent der Erwachsenen nahmen laut einer YouGov-Umfrage in den drei Monaten bis Oktober 2021 Alkohol in gesundheitsschädlichen Mengen zu sich, wie das zur briti­schen Regierung gehörende Büro für Gesundheitsverbesserung und Ungleichheit gestern mitteilte.

Damit weisen inzwischen rund ein Viertel der erwachsenen Männer und zehn Prozent der Frauen in Eng­land einen problematischen Alkoholkonsum auf. Vor Pandemiebeginn tranken laut Umfrage mit rund 1.700 Teilnehmern nur rund zwölf Prozent der Erwachsenen Alkohol in Mengen, die mit einem zuneh­men­den oder höheren Risiko einhergingen.

Die Suchtexpertin Julia Sinclair vom Royal College of Psychiatrists führte die Entwicklung zum Teil auf den Coronalockdown zurück. Durch die eingeschränkten Möglichkeiten sei das Trinken zuhause zur „Ge­wohn­heit“ geworden, sagte sie. Dort könne das Trinken jedoch viele Stunden länger dauern als in einer Kneipe.

„Einige Leute, die nie getrunken haben, außer wenn sie ausgingen oder in die Kneipe gingen, trinken jetzt zu Hause“, sagte Sinclair. Dass die Menschen zu ihrem Trinkverhalten vor der Pandemie zurückkeh­ren, hält sie für unwahrscheinlich. © afp/aerzteblatt.de

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