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Ultraschall und KI sollen Frakturdiagnostik bei Kindern erleichtern

Dienstag, 18. Januar 2022

/StockPhotoPro, stock.adobe.com

Lübeck – Ein Wissenschaftlerteam aus Lübeck und Potsdam entwickelt ein neues System, um Frakturen bei Kindern zu diagnostizieren. Sie setzen dabei auf eine Kombination von Ultraschallbildgebungsverfah­ren und Methoden aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI).

An dem Verbundprojekt namens „AutoSafe“ beteiligen sich die Klinik für Kinderchirurgie am Campus Lübeck des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), das Institut für Medizinische Informatik der Universität zu Lübeck und der Firma ThinkSono aus Potsdam. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Vorhaben über drei Jahre mit insgesamt rund 800.000 Euro.

Die Vorteile der ultraschallbasierten Frakturdiagnostik gegenüber der herkömmlichen Röntgendiagnostik bestehen laut den Wissenschaftlern darin, dass sie schnell, nebenwirkungsfrei und schmerzarm durchge­führt werden kann. Ziel ist ein Assistenzsystem, dass den untersuchenden Arzt dabei unterstützt, präzise und insbesondere unabhängig von den eigenen Vorerfahrungen eine Fraktur zu diagnostizieren oder auszuschließen.

„Wir freuen uns sehr, dass durch unser Forschungsvorhaben Kinder direkt vom allgemeinen Schub neuer innovativer Technologien profitieren und daran teilhaben können“, sagte Ludger Tüshaus aus der Klinik für Kinderchirurgie des UKSH. © hil/aerzteblatt.de

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