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Kohlenmonoxid­vergiftung: Neue S2k-Leitlinie veröffentlicht

Mittwoch, 19. Januar 2022

/Kohlenmonoxid, stock.adobe.com

Berlin – Für die Versorgung von Patienten mit einer Kohlenmonoxidvergiftung gibt es eine neue S2k-Leitlinie. Darauf hat die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hinge­wiesen.

Zu finden ist die neue Leitlinie „Diagnostik und Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung“ mit der Re­gister­nummer 040-012 auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fach­gesellschaften (AWMF). Die Autoren der Leitlinie fokussieren vor allem auf praxisorientierte Empfeh­lun­gen, die den Versorgungsab­lauf widerspiegeln.

„Wir hatten immer als Ziel vor Augen, Ärzten und Ärztinnen, Feuerwehrpersonal, Personal von Rettungs­diensten und weiterem medizinischem Assistenzpersonal dabei zu helfen, Menschen mit einer Kohlen­mo­noxidvergiftung besser medizinisch versorgen und die Behandlung bestmöglich planen zu können“, so Björn Jüttner, Sprecher der Sektion Hyperbarmedizin in der DIVI, in einer Mitteilung.

Die DIVI war federführend bei der Erstellung der Leitlinie. Zusammen mit zwölf weiteren Fachgesell­schaf­ten erarbeitete sie die Empfehlungen über einen Zeitraum von fünf Jahren. „Eine Herausforderung war die kontroverse Diskussion um die Anwendung der Hyperbaren Sauerstofftherapie“, berichtet Jüttner.

Es sei wichtig gewesen, hier einen nationalen Konsens für die Therapie der Kohlenmonoxidvergiftung zu erreichen. Den Empfehlungen liegen aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zugrunde. Sie sollen den Anwendern auch einen therapeutischen Spielraum ermöglichen. © aks/aerzteblatt.de

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