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Weniger Schwangerschafts­abbrüche gemeldet

Donnerstag, 20. Januar 2022

/New Africa, stockadobecom

Wiesbaden – In Deutschland sind zuletzt deutlich weniger Schwangerschaftsabbrüche gemeldet worden. Im dritten Quartal vergangenen Jahres wurden rund 22.700 Abbrüche registriert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden heute mitteilte.

Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres verzeichnete die Bundesbehörde einen deutlichen Rück­gang um 6,4 Prozent. Auch in den ersten beiden Quartalen des vergangenen Jahres war die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche zurückgegangen.

Laut Statistikamt waren mit 70 Prozent die allermeisten Frauen, die einen Abbruch vornehmen ließen, zwischen 18 und 34 Jahren alt. Auf die Gruppe der 35- bis 39-Jährigen entfielen 19 Prozent der Schwan­ger­schaftsabbrüche.

Zwei Prozent der Frauen, die einen Abbruch hatten, waren unter 18 Jahren alt. Rund 40 Prozent der be­troffenen Frauen hatten vor dem Schwangerschaftsabbruch noch kein Kind zur Welt gebracht.

Mit 96 Prozent erfolgten die allermeisten Schwangerschaftsabbrüche nach den Vorgaben der gesetzlich vorgeschrie­benen Beratungsregelung, unter denen der Abbruch nicht strafbar ist. In den übrigen vier Pro­zent der Fälle erfolgte die Abtreibung aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Sexualdelikten.

Die meisten Eingriffe fanden laut Statistikamt ambulant statt, davon 80 Prozent in Arztpraxen bezie­hungs­weise OP-Zentren und 16 Prozent in Krankenhäusern. © afp/aerzteblatt.de

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